Der Traum vom Fliegen: Über den Wolken muss das Leben wohl grenzenlos sein...

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Wer träumt nicht mal davon, selber in die Lüfte abzuheben und sich ganz frei in alle Richtungen bewegen zu können? Über 100 Jahre ist es jetzt her, dass die Brüder Wright, den Menschheitstraum in Erfüllung gehen ließen. Es waren damals nur 12 Sekunden und nicht mehr als ein größerer Hüpfer, wo noch niemand ahnte, wie sich das Fliegen auf die Menschheit auswirken wird. Heute gibt es Riesenvögel, die fast 300 Millionen Dollar kosten, 950 Kilometer pro Stunde fliegen und mit einer Tankfüllung 550 Passagiere über 14.600 Kilometer transportieren können. Hier wollen wir Dir allerdings Einblicke in das Fliegen als Hobbypilot geben.

Wirklich längere Flüge und Reisen sogar in andere Länder sind häufig wetterabhängig und mit den kleinen Fliegern nicht problemlos zu bewältigen. Aber darum geht es ja auch garnicht, sondern einfach abheben, den Alltag auf der Erde zurück lassen und in einigen tausend Metern Höhe einfach nur den Augenblick genießen um total beflügelt wieder unten anzukommen - dieses ist das Bestreben der meisten Hobbypiloten.

Erst die Arbeit, dann der Spaß:
Um sich diesem Abenteuer hinzugeben, benötigt man selbstverständlich eine intensive Ausbildung in einer Flugschule. Hier kommt der Spaß jedoch von Anfang an nicht zu kurz, da schon sehr schnell während der Ausbildung geflogen wird.

  
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Ca. 11.000 Euro sollte man allerdings hierfür einplanen, welche im Zeitraum von 5 bis 24 Monaten zu bezahlen sind. Je nachdem, wie lange die Ausbildung dauert und wieviel Zeit Du selber dafür investieren möchtest. Sinn macht es, den Flugschein in 12 Monaten zu machen, um die Witterungen eines ganzen Jahres kennenzulernen. Mit dem standardmäßigen Flugschein lassen sich einmotorige, 4-Sitzer bis zu 2 Tonnen fliegen. Die Ausbildung beinhaltet mindestens 45 Praxisstunden plus Theorie.Am Anfang muss einmal ein Ohren- und Augenarzt aufgesucht werden, um die Tauglichkeit festzustellen.

Während der theoretischen Ausbildung lernst Du auch vieles über das Flugrecht, Navigation, Sprechfunk, Technik und Wetterverhältnisse. Zu der deutschen Sprechfunkausbildung empfiehlt sich die internationale Sprechfunkausbildung, um auch in Nicht-Deutschsprachiges Gebiet fliegen zu können.Der Flug bei Nacht und schlechten Sichtverhältnissen wird Instrumentflug genannt, während tagsüber bei normalen Verhältnissen der Sichtflug stattfindet. Um die Fluglizenz anschließend aufrecht zu erhalten, mußt Du mindestens 12 Flugstunden innerhalb der letzten 2 Jahre nachweisen. Jetzt heißt es abheben! Nähere Informationen und einen Probeflug gibt es sicher in jeder Flugschule in Deiner Nähe. [S.Eiben]  
Privatpilot